Erfahrungsbericht Fabian Strohm

Fabian Strohm, Kompaktpraktikant Regionalgesellschaft Bous

„Sechs Wochen sind jetzt seit Beginn meines Praktikums bei ALDI SÜD in der Regionalgesellschaft Bous vergangen. Zurzeit studiere ich im zweiten Semester Master of Management an der Universität Mannheim. Erneut stehe ich vor der Frage, bei welchem Unternehmen ich in den Semesterferien ein Praktikum machen will, um meine Berufswahl weiter voranzutreiben. Im Oktober vergangenen Jahres stand ich bereits vor derselben Herausforderung. Den Handel als Branche bzw. ALDI SÜD als zukünftigen Arbeitgeber hatte ich, trotz eines früheren Nebenjobs in einem Logistikzentrum der Unternehmensgruppe und dessen Lage, direkt in meinem Heimatort, nie wirklich wahrgenommen. Vielmehr kam ich durch Zufall und schließlich durch einen Workshop in Kooperation mit der Uni Mannheim in Kontakt mit ALDI SÜD. Nach intensiven Online-Recherchen über den Berufseinstieg als Regionalverkaufsleiter war ich begeistert von der Idee, diesen Beruf näher kennenzulernen.

Mitte Januar war es endlich so weit: Das Praktikum begann und in einem Begrüßungsgespräch mit dem Leiter Verkauf wurden letzte Details abgestimmt sowie Erwartungen ausgetauscht. In der ersten Woche stand die Mitfahrt mit zwei Regionalverkaufsleitern auf dem Programm. Von diesem Teil des Praktikums habe ich am meisten erwartet, denn ich wollte möglichst viel über den Beruf und den Berufseinstieg eines Regionalverkaufsleiters erfahren. Auch wenn eine Woche sehr kurz ist, um ein ganzes Berufsbild kennenzulernen, so schafften es die beiden Regionalverkaufsleiter doch, mir in dieser Zeit sowohl die regelmäßigen Aufgaben zu zeigen als auch die deutlich umfassendere Führungs- und Optimierungsarbeit an zahlreichen Beispielen zu beschreiben. Bei mindestens 50 Mitarbeitern und ca. sechs Filialen, über 1 000 Produkten je Filiale und exakt aufeinander abgestimmten Prozessen sind diese Tätigkeiten hoch spannend und stellen letztendlich das Kerngeschäft eines Regionalverkaufsleiters dar. Als absolut positiv empfand ich in den Gesprächen die Offenheit, mit der mir jede meiner Fragen ausführlich beantwortet wurde. Ob es Themen wie die Stimmung im Team, die Work-Life-Balance oder Aufstiegschancen waren, ich konnte über alles mit den Regionalverkaufsleitern sprechen. Und obwohl ich teilweise in Internetforen über Vorurteile gegenüber der Unternehmensgruppe gelesen habe, haben mich die persönlichen Antworten, die ich bekommen habe, nur weiter darin bestärkt, eine Tätigkeit als Regionalverkaufsleiter nach dem Studium anzustreben.

Nachdem ich die Abläufe in der Filiale theoretisch anhand von zahlreichen Beispielen kennengelernt hatte, konnte ich in der zweiten Woche selbst mit anpacken und fünf Tage lang in einer Filiale mitarbeiten. Der Mehrwert dieser Woche für ein BWL-Studium mag auf den ersten Blick sehr überschaubar sein. Letztendlich ist eine solche Erfahrung aber wichtig, um später als Führungskraft realistisch abschätzen zu können, was man von den Mitarbeitern verlangen kann und was nicht. Im einjährigen Training on the Job zum Regionalverkaufsleiter stellen diese Filialaufenthalte einen wichtigen Bestandteil dar. Insofern war diese Woche ein guter Vorgeschmack, auf den Inhalt eines solchen Programms. Die Arbeit selbst war sicherlich anstrengend, hat mir aber großen Spaß gemacht. Dies lag letztendlich an den neuen, abwechslungsreichen Aufgaben, aber auch an der super Stimmung unter den Mitarbeitern.

In der dritten Woche kam es dann zu einem Wiedersehen mit Kollegen aus meiner Zeit als Aushilfskraft im Logistikzentrum. Diesmal hatte ich jedoch die Möglichkeit, die Abläufe aus einer übergeordneten Sicht kennenzulernen. Es war spannend zu sehen, wie perfekt durchorganisiert alle Räder vom Wareneingang über die Warenbereitstellung bis hin zum Warenausgang hier ineinandergreifen. Nicht weniger beeindruckend war die Tatsache, dass jedes Detail ständig hinterfragt, um eine effektivere, kostengünstigere und zuverlässigere Lieferung an die Filialen zu erreichen. So waren die Veränderungen, die sich in meinen drei Jahren Abwesenheit ergeben haben, nicht zu übersehen.

Die letzten fünf Tage meines Kompaktpraktikums war ich schließlich in der Verwaltung. In dicht aufeinander folgenden Phasen durchlief ich hier die Bereiche Einkauf, Logistik, Verkauf und Verwaltung. Auch wenn ich meinen Master sehr stark auf Marketing und Vertrieb ausgerichtet habe, war es absolut spannend, auch mal über den Tellerrand zu blicken und zu sehen, wie letztendlich in der Verwaltung die verschiedenen Stränge aus dem eigentlichen Filialgeschäft zusammenlaufen.

Zusammenfassend für diese vier Wochen kann ich eigentlich nur genau das sagen, was ich auch am letzten Tag des Praktikums im Abschlussgespräch mit dem Geschäftsführer gesagt habe: Ich bin unglaublich froh, dass ich sie bei ALDI SÜD verbringen konnte. Ich bin – was die spätere Berufswahl anbelangt – nun so weit, dass ich sagen kann: Der Druck, einen spannenden und abwechslungsreichen Beruf nach dem Studium zu finden, ist weg. Ich werde mich zwar noch weiter nach Praktika umsehen, um sicherzugehen, dass ich die für mich persönlich richtige Wahl treffe. Sicher bin ich mir aber schon, dass jeder andere Beruf es schwer haben wird, mich derart zu begeistern wie eine Tätigkeit als Regionalverkaufsleiter bei ALDI SÜD.“

Im Textverlauf beschränken wir uns auf männliche Bezeichnungen, um Ihnen den Lesefluss zu erleichtern. Wir betonen ausdrücklich, dass uns Bewerberinnen gleichermaßen willkommen sind.