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Erfahrungsbericht Carolin Zauscher, Recruiting

Mein Weg zum dualen Studium
Für mich war schon ab der 11. Klasse im Gymnasium klar, dass ich beruflich etwas erreichen möchte und das am liebsten im Management-Bereich. Zu dieser Zeit wurden die dualen Studiengänge so langsam „in“. Es hieß, wer ein duales Studium absolviert, hat direkt ein Bein im Unternehmen und kann schneller Karriere machen. Für mich genau das Richtige.

Ab diesem Zeitpunkt habe ich ausschließlich nach dualen Studiengängen im Bereich „Management“ Ausschau gehalten. Ich hatte dann eine dicke Broschüre mit einem Überblick über alle damals existierenden dualen Studiengängen und Firmen, die so etwas anbieten. ALDI SÜD als Arbeitgeber hatte ich zugegebenermaßen überhaupt nicht auf dem Schirm. Doch dann habe ich in dieser Broschüre den Studiengang „Internationales Handelsmanagement“ bei ALDI SÜD entdeckt. Die Inhalte des Studiums in Zusammenarbeit mit einem großen und erfolgreichen Handelsunternehmen haben mich einfach überzeugt. Ich habe sofort eine Bewerbung geschrieben, wurde kurze Zeit später zum Gespräch eingeladen und hatte drei Wochen später bereits meinen Vertrag in der Tasche. Das war genau ein Jahr bevor das Studium angefangen hat und ich war die erste in meinem Jahrgang, die schon genau wusste, wo sie landen wird. Das war ein super Gefühl.

Meine Studienzeit
Im Prinzip wurden uns in den ersten drei Semestern erst einmal betriebswirtschaftliche Grundlagen vermittelt. Das war wichtig, um einige Zusammenhänge später besser verstehen zu können. Ab dem vierten Semester waren die Fächer dann spezieller auf den Handel ausgerichtet. Wir hatten zum Beispiel die Fächer „Logistikmanagement“ oder „Handelscontrolling“. Ein weiteres Fach hieß „Projekt im Handelsmanagement", in dem wir ein großes Projekt im Auftrag von ALDI SÜD in Zusammenarbeit mit unseren Professoren bearbeitet haben. Zur Ergebnispräsentation waren unsere Chefs alle in der Hochschule und haben sich unser Ergebnis angehört. Da waren wir richtig aufgeregt. Aber durch dieses Fach hab ich schon damals gelernt, Projekte richtig anzugehen und die Angst verloren, vor Vorgesetzten zu präsentieren. Generell muss ich sagen, dass ich durch das duale Studium und den ständigen Kontakt mit Vorgesetzten schnell an persönlicher Reife und Sicherheit gewonnen habe. Das hat mir den Berufseinstieg in meine jetzige Position sehr erleichtert.

Meine Highlights im Studium
Ein Highlight meines Studiums war definitiv das Auslandssemester in Oxford. Ich war das erste Mal für drei Monate am  Stück im Ausland und habe mich sofort wohlgefühlt. Dort war viel Selbststudium gefragt und dadurch habe ich nochmal mehr gelernt, mich gut zu organisieren.  Aber was wirklich super war: man hatte genügend Zeit, um auch mal Ausflüge zu machen. Ein Besuch in London stand natürlich regelmäßig auf unserem Programm. Es war wirklich eine tolle Zeit, an die ich immer noch gerne zurückdenke.

Meine Highlights in der Praxis
Ich habe während meines Studiums auch mal vier Wochen eine Filiale leiten dürfen. Das war wirklich sehr herausfordernd und super anstrengend. Aber wenn man zurückblickt, was man da geschafft hat und dann die Mitarbeiter des Filialteams noch zum Abschied sagen „Schade, dass Sie wieder gehen müssen“, ist die Anstrengung sofort vergessen und man kann wirklich stolz auf sich sein!

Meine heutige Tätigkeit
Zu meiner heutigen Position bin ich eher zufällig gekommen. Ich wollte mich nach meinem Studium wieder Richtung meiner ursprünglichen Heimat orientieren. Zu dieser Zeit wurde dort eine Stelle im Bereich „Recruiting“ neu geschaffen und man hat mir diese angeboten. Da ich meine Bachelorarbeit auch schon über Personalmarketing und Recruiting geschrieben habe und mich das Thema interessiert hat, hab ich sofort zugesagt. Heute organisiere ich für die Regionalgesellschaft Adelsdorf alles rund um das Thema Recruiting: ich organisiere und besuche Messen, ich bin in Schulen, um für die Ausbildung bei uns zu werben und organisiere Betriebsbesichtigungen. Gleichzeitig betreue ich unser Abiturientenprogramm zum Geprüften Handelsfachwirt inhaltlich und organisatorisch. Wenn überregionale Projekte anfallen, kommuniziere und organisiere ich diese auch teilweise für andere Regionalgesellschaften in Bayern. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einen schönen Wechsel zwischen Außendienst und Bürotätigkeiten habe.

Mein Tipp für Interessenten des dualen Studiums
Für ein Studium bei ALDI SÜD sollte man ehrgeizig und kontaktfreudig sein, man sollte aber auch wissen was man will, dann hat man auf jeden Fall Erfolg!

Als dualer Student hat man nicht so viel Freizeit wie klassische Studenten. Und natürlich sollte man bedenken, dass bei der Arbeit im Handel der Samstag einfach auch dazu gehört.

Ich kann jedem, der sich für ein duales Studium interessiert, den Einstieg bei ALDI SÜD nur empfehlen: man braucht sich keine Gedanken um das Finanzielle zu machen, man lernt von Anfang an ein spannendes Arbeitsumfeld kennen, Langeweile gibt es nicht und man hat die Chance, seinen Arbeitgeber von sich zu überzeugen und sich einen schnellen Einstieg ins Berufsleben zu sichern.

Im Textverlauf beschränken wir uns auf männliche Bezeichnungen, um Ihnen den Lesefluss zu erleichtern. Wir betonen ausdrücklich, dass uns Bewerberinnen gleichermaßen willkommen sind.