Erfahrungsbericht Jan Pfeifer

Jan Pfeifer hat seine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration in der Nationalen IT bei ALDI SÜD abgeschlossen und arbeitet dort nun seit 01/2014 als Senior IT Professional.

„Mein Einstieg bei ALDI SÜD war eher unkonventionell. Mir war gar nicht bewusst, dass es dort die Möglichkeit gibt, im IT-Bereich zu arbeiten. Ich hatte ein Studium angefangen und sah dann in der Filiale einen Aushang zur IT-Ausbildung. Eigentlich wollte ich weiterstudieren, aber ich hatte von ALDI SÜD als gutem Arbeitgeber gehört und wollte mal sehen, wie der Bewerbungsprozess abläuft. Mit dem Ergebnis, dass ich mich gegen mein Studium und für eine Ausbildung in der Nationalen IT Deutschland entschied. Ich war der erste Auszubildende dort.

In der Ausbildung bei ALDI SÜD habe ich dann nicht einfach meine Zeit abgesessen, sondern schnell einen eigenen Tätigkeitsbereich bekommen. Besonders toll war es zum Beispiel, den Serveraustausch für alle deutschen Regionalgesellschaften mit zu betreuen und vor Ort dabei zu sein. Dadurch habe ich ein viel umfangreicheres Verständnis der Strukturen sowie der verschiedenen Abteilungen und der IT-Schnittstellen bekommen. Es war spannend, in dieser Phase auch mal aus dem Büro herauszukommen. Diese Abwechslung war auch der Grund, warum ich mich dafür entschieden habe, nach der Ausbildung hierzubleiben.

Zu meinem Aufgabenbereich gehören jetzt die Konfiguration und Überwachung von Backups, die Koordinierung von Technikern, Druckersupport, außerdem die Konfiguration und das Monitoring der Hardware und der virtuellen Umgebung sowie der Hardwareaustausch in den deutschen Regionalgesellschaften. Das Besondere an der Rolle des Senior IT Professional ist: Meine täglichen Aufgaben orientieren sich unter anderem auch daran, wo ich Support oder Hilfestellung leisten muss. Mein Tag ist deshalb nur bis zu einem gewissen Grad planbar und es passiert immer wieder etwas Neues.

Als Teil des Teams versuche ich zum Beispiel, Schwachstellen wie ungenügende Hardware zu identifizieren und dann intern die entsprechenden Erneuerungs- oder Verbesserungsprozesse anzustoßen. Wir kümmern uns auch darum, wie und wie häufig Daten gesichert werden. So können wir diese wiederherstellen, wenn sie beispielsweise aus Versehen gelöscht wurden, und sind für Worst-Case-Szenarien wie zum Beispiel Brände gewappnet. Außerdem treiben wir die Virtualisierung von Servern voran und gehen den Fragen nach: Was kann man virtualisieren und wie verhält es sich virtuell anders? Das finden wir unter anderem durch Tests heraus. Hierfür sind die Abstimmung und Kommunikation im Team besonders wichtig, denn wenn jeder seine eigene Suppe kocht, wird das nichts.

Im Rahmen des Supports habe ich viel mit Endnutzern zu tun – da ist auch schon mal der klassische Supportfall dabei: Stecker nicht drin. Aber so einfach ist es natürlich nicht immer. Es gibt jeden Tag neue Problemstellungen und wir müssen ausprobieren und Lösungen finden. Routine kommt da nicht auf.

Die Arbeit ist erfüllend und herausfordernd gleichzeitig und erfordert viel Koordination und Teamwork. Man sollte bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, und für den Umgang mit den verschiedenen Unternehmensbereichen Flexibilität und Gelassenheit mitbringen. Dann macht es wirklich Spaß, hier zu arbeiten.“

Im Textverlauf beschränken wir uns auf männliche Bezeichnungen, um Ihnen den Lesefluss zu erleichtern. Wir betonen ausdrücklich, dass uns Bewerberinnen gleichermaßen willkommen sind.