Erfahrungsbericht Ole-Christian Lewerenz

Ole-Christian Lewerenz, Leiter Projektmanagement, zentrale Dienstleistungsgesellschaft in Mülheim an der Ruhr

Von Down Under ins Upper Management
„Um ehrlich zu sein, hatte ich von ALDI SÜD vor meinem Eintritt in die Unternehmensgruppe im September 2009 ein eher unpersönliches und wenig kommunikatives Bild. Ich vermutete eine große Distanz zwischen den Hierarchiestufen. Meine Ansichten hierzu haben sich mit Beginn meines Training on the Job zum Regionalverkaufsleiter in der Regionalgesellschaft Dormagen in der Nähe von Köln schnell geändert. Der Umgang mit den Menschen bei ALDI SÜD ist auf allen Ebenen offen, partnerschaftlich und respektvoll.

Ich habe mich damals für eine Karriere bei ALDI SÜD entschieden, weil ich es sehr reizvoll fand, bereits nach kurzer Zeit die Möglichkeit zu bekommen, Mitarbeiter zu führen. Besonders herausfordernd war es, die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden und auf die individuellen Bedürfnisse jedes Mitarbeiters einzugehen. Dies erforderte viel Einsatz, hohe soziale Kompetenz und Empathie. Aber genau diese Führungsqualitäten Schritt für Schritt weiterzuentwickeln ist ja das Interessante. Darüber hinaus hat mir ALDI SÜD von Anfang an ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Selbständigkeit geboten. Gleichzeitig wurde die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung früh aufgebaut. Die beruflichen Perspektiven sind außerdem von Beginn an klar, ich wurde gefördert und konnte mich intensiv weiterbilden.

Letztendlich habe ich mich für den Handel entschieden, weil ich es mir spannend vorstellte, in einer Branche zu arbeiten, in der jeder Tag anders ist und man immer wieder vor ganz neue Herausforderungen gestellt wird, an denen ich wachsen konnte.

Im August 2014 wurde ich für zwei Jahre als Regionalverkaufsleiter nach Australien in zwei Regionalgesellschaften in der Nähe von Sydney und Adelaide entsendet. Hier durfte ich unter anderem beim Aufbau eines komplett neuen Netzes von Aldi-Filialen in Südaustralien mitwirken. Mein soziales Umfeld und etablierte Gewohnheiten zurückzulassen, war zunächst ein großer Schritt. Das Leben und Arbeiten in einem fremden Land und die damit verbundenen vielfältigen Erfahrungen führen jedoch zu einer persönlichen Entwicklung, die für mich unschätzbar wertvoll ist. Dadurch konnte ich meinen Horizont erheblich erweitern und wurde offener für frische Sichtweisen und andere Arbeitsansätze. Zusammengefasst lernt man sich selbst und seine persönlichen Begabungen, Präferenzen und Werte noch einmal viel besser kennen.

Nach meiner Rückkehr im August 2016 wurde ich im März 2017 zum Leiter Projektmanagement in der zentralen Dienstleistungsgesellschaft in Mülheim an der Ruhr befördert. Zu meinen Aufgaben gehören nun insbesondere die Bearbeitung von Themen mit einer unternehmensweiten Auswirkung und strategischen Zielsetzung.“

Im Textverlauf beschränken wir uns auf männliche Bezeichnungen, um Ihnen den Lesefluss zu erleichtern. Wir betonen ausdrücklich, dass uns Bewerberinnen gleichermaßen willkommen sind.