Neue Ideen für mehr Nachhaltigkeit und Frische

161 Kilogramm: So viel Obst und Gemüse wird in deutschen Haushalten jährlich gekauft. Frische Lebensmittel spielen eine zentrale Rolle für die Kundenzufriedenheit im deutschen Einzelhandel. Warum und wie die Unternehmensgruppe ALDI SÜD in diesem Bereich deutliche Akzente setzt – und was das mit „krummen Dingern“ zu tun hat.

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Neue Ideen für mehr Nachhaltigkeit und Frische
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Erntefrischer Salat, saftige Tomaten und aromatische Erdbeeren: Frische und Auswahl gehören für viele Verbraucher zu den wichtigsten Kriterien beim Einkauf. Wie können Einzelhändler diese garantieren – während sie gleichzeitig Lebensmittelverschwendung vorbeugen und für eine nachhaltigere Supply Chain sorgen?

Fragen wie diese treiben David Labinsky und Christian Baur um. Bei ALDI SÜD kümmern sie sich als Corporate Buying Directors um die Bereiche Obst und Gemüse, Labinsky auch um frische Blumen. „Frische und Qualität haben bei Obst und Gemüse eine besonders große Bedeutung für uns als Lebensmittelhändler“, sagt er.

Zahlen, Daten, Fakten

Warum, zeigen diese Zahlen: Rund drei Viertel der Einkaufswagen enthalten laut einer ALDI SÜD Kundenzufriedenheitsstudie Obst und Gemüse. Daten des Onlineportals Statista zufolge isst jeder Deutsche pro Jahr etwa 19 Kilo Äpfel, 12 Kilo Bananen und immerhin 3,6 Kilo Erdbeeren. Im Jahr 2016 haben deutsche Haushalte rund 89 Kilogramm Frischobst und 72 Kilogramm Frischgemüse gekauft, darunter 27 Kilo Tomaten, 8 Kilo Zwiebeln und 6,5 Kilo Gurken.

„Frisches Obst und Gemüse sind Haupttreiber für Kundenfrequenz, -bindung und -zufriedenheit“, fasst Christian Baur zusammen. Deshalb liegt es nahe, dass ALDI SÜD einen besonderen Fokus auf diesen Bereich legt: „Unser Ziel ist es, sehr gute Qualität zum besten Preis anzubieten.“

Größeres Sortiment, kürzere Wege, mehr Vielfalt

Wie das konkret aussieht? Die Maßnahmen sind vielfältig. Testweise werden seit Kurzem einige Obst- und Gemüsesorten sowie mehrere frische Convenience-Produkte gekühlt angeboten. „So erhöhen wir Frische und Qualität sensibler Waren wie Beeren“, erläutert Christian Baur.

In ausgewählten ALDI SÜD Filialen werden immer wieder neue Ideen für die Weiterentwicklung des Sortiments auf den Prüfstand gestellt, so auch im Obst- und Gemüsebereich. Im Fokus: saisonale, biologisch angebaute und unverpackte Artikel. Mit der Sortimentserweiterung greift ALDI SÜD den Trend zur stärkeren Regionalität bei Lebensmitteln auf. „So sind wir möglichst nah am Erzeuger“, sagt David Labinsky. Die Transportwege sind kurz, die Produkte frisch und der CO2-Ausstoß ist geringer. Dabei legt ALDI SÜD Wert auf langfristige strategische Partnerschaften.

Weniger Plastik, mehr lose Ware

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle. Im Rahmen einer großen Verpackungsmission werden bei Obst und Gemüse diverse Maßnahmen umgesetzt: Salatgurken ohne Folie, Bio-Bananen mit Banderole statt Flowpack, Zucchini als lose Ware und vieles mehr. So spart ALDI SÜD beispielsweise bei Bio-Bananen insgesamt 340 Tonnen Plastik pro Jahr ein. Auch Natural Branding, die Laserbeschriftung von Obst und Gemüse, testet die Unternehmensgruppe derzeit für Bio-Avocado, Bio-Gurke und Bio-Kürbis. „Wir stellen regelmäßig alle Verpackungen im Obst- und Gemüsebereich auf den Prüfstand. Unser Ziel ist, sie, wo immer möglich, ganz zu vermeiden, wiederzuverwenden oder zu recyceln“, sagt Christian Baur. David Labinsky ergänzt: „Die Herausforderung ist, gute und nachhaltige Verpackungslösungen zu finden. Das ist nicht immer einfach, da wir Verpackungen reduzieren wollen, obwohl sich diese oft positiv auf die Haltbarkeit von Obst und Gemüse auswirken.“

Ebenfalls auf der Agenda: das Thema Lebensmittelverschwendung. Mit den „krummen Dingern“ schaffen es beispielsweise Äpfel und Bio-Karotten in die Regale, die aufgrund ihrer Form eigentlich aussortiert worden wären.

Bereichsübergreifende Zusammenarbeit

Wichtig für Veränderungen: eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Ob Buying Manager, Buying Consultant oder Buying Specialist: „Passion für frische Produkte und Kenntnisse entlang der Wertschöpfungskette sind im operativen Einkauf, in der Verhandlung mit Lieferanten, in der Gestaltung des Sortiments oder der Überwachung der Artikelqualität und Frische von Vorteil“, fasst Christian Baur zusammen.

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